City

2030

Ein lebenswertes und lebendiges Oberursel? Es liegt in Ihrer Hand!

Mit einem „Integrierten Handlungskonzept“ will Oberursel neue Akzente für die städtebauliche Entwicklung seiner Innenstadt setzen. Ziel ist eine attraktive und lebendige Innenstadt, die den Bürgern viel bietet und in der sich Bewohner wie Gäste wohlfühlen. Mit dem Konzept sollen die zentralen Entwicklungslinien und die Investitionsschwerpunkte für die kommenden 10 Jahre festgelegt werden. Das Konzept umfasst alle relevanten Aspekte der Innenstadt: Wohnen, Einkaufen, Arbeiten, Verkehr … soziale und kulturelle Einrichtungen … Grünflächen … Ruhezonen …

 

Die Chancen für die Umsetzung stehen gut. Zur Stärkung der Innenstadt stehen erhebliche Fördermittel in Aussicht, für die wir uns als Stadt bewerben wollen. Förderung in Millionenhöhe sowohl für städtische Maßnahmen, als auch Anreize für private Investitionen. Wichtig ist uns eine frühzeitige Information und Beteiligung der Bürger. Alle, die in Oberursel leben und arbeiten, sollen aktiv an der Gestaltung ihrer Stadt mitwirken. 

 

Im Folgenden stellen wir Ihnen einige der bisher angedachten Maßnahmen vor. Dialog gewünscht: Was ist Ihre Meinung dazu? Was schlagen Sie vor? Wie kann unsere Innenstadt attraktiver und lebendiger gestaltet werden? 

Im Infocenter Stadtentwicklung im Rathaus gibt es die Leporello zur "Ausstellung Oberursel City 2030" zum Mitnehmen.

Die neuesten Nachrichten aus dem Blog

Altstadt Quartier

Die historische Perle

Fakten

  • 791 Oberursel erstmals urkundlich erwähnt

  • 1444 Stadtrechte

  • Zerstörung durch Großbrand im 30-jährigen Krieg und danach Wiederaufbau

  • Altstadtsanierung von 1972 – 2005 (250 Gebäude)

  • 60 m sanierte Stadtmauer von ehemals 1.200 m sind heute noch erhalten

Vision 2030

Die malerische Altstadt entwickelt sich schrittweise zu einem attraktiven Anziehungspunkt für die Oberurseler und Gäste. Die kleinen Läden, die nicht alltäglichen Angebote, die Gaststätten und Cafés, die typischen Höfe und Gassen, der Markt und nicht zuletzt die vielfältigen kulturellen und sozialen Angebote machen sie attraktiv.

Die Herausforderung

Nachhaltig kann die Attraktivität der Altstadt, die mehr Besucher in die Stadt ziehen soll, nur verbessert werden, wenn sie gleichermaßen den Bedürfnissen der Bewohner nach einem ruhigen, sicheren und freundlichen Wohnumfeld gerecht wird.

Mögliche Maßnahmen

Erschließung neuer Zielgruppen durch attraktives Besucherkonzeptund Angeboten wie:

  • Stärkung der Strackgasse als belebte Geschäftsgasse und Raum für Begegnung

  • Themenmärkte (Pflanzenmarkt, Flohmärkte, Künstlermärkte)

  • Atmosphäre und Sicherheit durch Beleuchtung

  • Ausschilderung Historischer Stadtrundgang „Historie zum Anfassen“

  • Ausbau der Touristen-Information im Vortaunusmuseum

  • Museumscafé oder Café auf dem Marktplatz

Zitat

„Ich wünsche mir eine Belebung der Innenstadt durch einen guten Branchenmix in und um die Vorstadt herum. Für unsere Altstadt wünsche ich mir mehr interessante Angebote für Gäste - natürlich unter Berücksichtigung der Anwohner, die sich gerne auch mit einbringen sollen.“

 

Johannes Döringer, Bewohner der Altstadt und Inhaber Apfelweinagentur

"Rathaus Stadthalle" Quartier

Zentrum des öffentlichen Lebens

Fakten

  • Nutzung „Altes Rathaus“ am Marktplatz bis 1890 / 1895

  • Verwaltung im alten Schulhaus (heute Musikschule) bis 1932

  • 1932 Umzug in heutige Polizeistation

  • 1967 Fertigstellung 1. Abschnitt Neues Rathaus

  • 1976 Bezug Hauptbau Neues Rathaus

  • Eröffnung Stadthalle 1982

 

Vision 2030

Der Rathausplatz ist Zentrum des öffentlichen und geschäftlichen Lebens: Das Rathaus präsentiert sich mit offenen Serviceeinheiten. In direkter Umgebung befinden sich gut strukturierte Einzelhandelsflächen sowie schöne Geschäfte. Die Stadthalle ist ein modernes Kultur- und Kongresszentrum für Bürger und Gäste aus der Region. Einladende Zugänge und ein schönes Ambiente animieren zum Stadtbummel und zum Verweilen. Zentrale Parkmöglichkeiten sowie großzügige Übergänge unterstützen die fußläufige Anbindung an die Einkaufszonen der City.

 

Die Herausforderung

Oberursel als Einkaufsstadt bietet Potenziale und gleichzeitig einen großen Verbesserungsbedarf. Der Wettbewerb im nördlichen Rhein-Main-Gebiet ist groß. Viele Ladengeschäfte

in Oberursel entsprechen nicht den heutigen Anforderungen. Die Stadthalle bietet Potenzial als Zentrum für Kultur und Kongresse. Die gemeinsame Herausforderung ist, das Angebot so zu verbessern, dass wieder mehr Kaufkraft hier gebunden werden kann.

 

Mögliche Maßnahmen

Die Entwürfe aus dem Ideenwettbewerb zeigen eine Vielzahl von Entwicklungsmöglichkeiten

auf.

  • Ansiedelung eines großen Lebensmittelmarktes an der Oberhöchstadter Straße

  • Errichtung neuer moderner Ladengeschäfte zur Vorstadt hin

  • Rathausplatz klar definieren, Schaffung von zusätzlichen kleinen attraktiven Plätzen rund um das Rathaus

  • Integration des Rathauses durch eine Durchgangspassage, die direkt vom neuen Lebensmittelmarkt zum Rathausplatz führt

  • Erweiterung der Grünflächen, insbesondere im Bereich des Urselbachs

  • Gut erreichbare Parkplätze zusätzlich zur bestehenden Tiefgarage

  • Eine völlig neue städtebauliche Gestaltung, die das dominante Rathaus zurücktreten lässt

Vorstadt

 

Die zentrale Einkaufsstraße

Fakten

  • Sperrung der Vorstadt für den Autoverkehr in den 70er Jahren

  • heute: 43 Läden und 9 Gastronomiebetriebe

  • monatlicher Flohmarkt in der Adenauer-Allee mit bis zu 222 Ständen

 

Vision 2030

Das moderne, lebendige Straßenbild und die vielen inhabergeführten Geschäfte sorgen für individuellen Charme. Eine positive Entwicklung führt zu hoher Kundenbindung, starker

Frequenz und stetig steigenden Umsätzen. Die Vorstadt wird als 1 A - Einkaufslage in

Oberursel und auch in der umliegenden Region sehr geschätzt.

 

Die Herausforderung

Kunden erwarten eine moderne Einkaufszone mit hoher Aufenthaltsqualität und

ausgewogenem Sortiment. Um dies zu erreichen, müssen Stadt, Immobilieneigentümer und Geschäftsbetreiber gemeinsam investieren:

 

  • Stadt: Aufwertung öffentlicher Raum.

  • Eigentümer: Modernisierung Gebäudebestand.

  • Einzelhändler: Ladenlokal, Sortiment, Marketing, Beratung, Service.

 

Mögliche Maßnahmen

  • Verbesserung der Zugänge zur Vorstadt von allen Seiten

  • Sanierung des Straßenbelags

  • Einheitlich hochwertige Möblierung in der Vorstadt

  • Mehr Platz für wertige, nachhaltige Ladenkonzepte durch barrierefreie

 

Ladenflächen

  • Verbesserung des Angebots, Akquisition von Läden mit neuen Sortimenten, die bisher in der Innenstadt nicht angeboten werden

  • Neutrale Beratung zu Fördermöglichkeiten und Finanzierungskonzepten durch die Stadt

  • Ein gemeinsam entwickelter Gestaltungs-Leitfaden definiert die Regeln

 
 
 
 

Areal Holzweg, Holzweg-Passage & Epinay-Platz

großzügige Einkaufszonen

Fakten

  • Bedeutung Holzweg: Holzabfuhrweg

  • erst seit den 50er und 60er Jahren bauliche Entwicklung

  • 54 Geschäftsflächen, davon 33 Einzelhandel, 6 Gastronomie und 13 Dienstleistungen

  • insgesamt 525 Parkplätze in Parkhäusern und oberirdischen Parkplätzen

 

Vision 2030

Ziel ist es, den Holzweg bis 2030 zu einer großzügigen und hochwertigen Einkaufsstraße weiter zu entwickeln. Mit der Neugestaltung des Rompel-Areals ist ein erster Schritt getan. Holzweg-Passage, Chopin-Platz, Epinay-Platz, Parkhaus Altstadt folgen. Damit sind einladende Zugänge und gute Parkmöglichkeiten geschaffen. Das schöne Ambiente auf dem Epinay-Platz.

 

Die Herausforderung

Mit der Neugestaltung des Rompel-Areals erfolgt der Brückenschlag zur Vorstadt.

Dies sollte in den nächsten Jahren für eine nachhaltige Stärkung des Einzelhandels

im Holzweg genutzt werden. Dafür ist wichtig, die verkehrliche Situation (Auto, ÖPNV,

Fahrrad) zu verbessern und ausreichend Parkplätze sicherzustellen. In den Erdgeschoss-Lagen sind durchgängig Geschäfte mit Schaufenster wünschenswert.

Größere Lücken durch geschlossene Fassaden sind für den Kunden nicht interessant.

Mögliche Maßnahmen

  • Ansiedelung neuer Ladengeschäfte

  • Direkte Anfahrt mit PKW und Stadtbus

  • Holzweg-Passage: Verbesserung Erscheinungsbild

  • Neugestaltung des Chopin-Platzes

  • Sanierung Parkhaus Altstadt

  • Aufwertung durch städtebauliche Maßnahmen wie Neugestaltung Brunnen Epinay-Platz

 

Zitat

„Ich erwarte einfach, dass ich hier die meisten meiner Einkäufe erledigen kann. Die Geschäfte - von außen wie von innen - müssen modern und ansprechend gestaltet sein. Da ist mir Qualität wichtig. Und ich wünsche mir, dass der Service und die Öffnungszeiten zu meinem stressigen Alltag als berufstätige Mutter passen.“

 

Birgit Friedrich-Gierse, Oberurseler Kundin

Nassauer Straße & Bahnhofsquartier

 

Attraktive Verkehrswege & ein lebenswertes Quartier

Fakten

  • Bau des Bahnhofs: 1860 für den Zugverkehr

  • Seit 1899 Straßenbahnlinie zur Hohemark, seit 1910 auch bis Heddernheim

  • Heute ca. 10.000 Fahrgäste in Bus und Bahnen

  • Rund 21.000 PKWs auf der Nassauer Straße

  • 2010 / 2011 umfangreiche Neugestaltung des Bahnhofs: Unterführung zu den Gleisen und nach Bommersheim, barrierefreie Bahnsteige, Neugestaltung des Bahnhofsplatzes, Sanierung des Bahnhofsgebäudes, Ansiedelung Tanzschule und Lounge

  • 2013 Kürung zum „Bahnhof des Jahres“ von der „Allianz pro Schiene“

  • An einem Werktag fahren fast 70 U-Bahnen der U3 je Richtung und fast 60 S-Bahnen der S5 je Richtung

  • Rund um den Bahnhof gibt es etwa 150 Fahrradabstellplätze

 

Vision 2030

Rund um den Bahnhof ist ein lebendiges Quartier entstanden: Städtebauliche Attraktivität, hochwertige Architektur, ansprechende Grün- und Freiflächen sowie moderne Konzepte für Wohnen und Dienstleistungen bieten hohe Aufenthaltsqualität. Alles ist mit Verkehrsmitteln gut erreichbar. Es gibt einen Radschnellweg sowie Wege für Fußgänger und Radfahrer. Das Quartier ist von Lärm und Schadstoffen deutlich entlastet.

 

Die Herausforderung

Anwohnern ist neben der guten Erreichbarkeit ein hohes Maß an Emissionsschutz

wichtig. Pendler möchten das Quartier zügig erreichen und bequem zwischen den

verschiedenen Verkehrsmitteln umsteigen können. Anwohnern sind attraktive Grünflächen wichtig. Besucher Oberursels wollen sich am Bahnhof willkommen fühlen. Kinder und Jugendliche wollen sich im Quartier aufhalten und sicher zu den Schulen gelangen. Unternehmer legen Wert auf eine gut sichtbare Lage mit hoher Besucherfrequenz und ausreichend Parkplätzen.

 

Mögliche Maßnahmen

  • Anbindung der Nassauer Straße an die Weingärtenumgehung

  • Einbahnstraßensystem zwischen Feldbergstraße und An den Drei Hasen

  • Durchgehende Radwege und Radschnellverbindungen

  • Grün- und Aufenthaltsflächen sowie sichere Fußgängerwege

  • Effiziente und sichere Kreuzungsbereiche für alle Verkehrsteilnehmer

  • Umfassender Emissionsschutz (Lärm und Schadstoffe) für die Anwohner

  • Gegebenenfalls Schließung der Schranken am Bahnhof für den Autoverkehr

  • Errichtung eines modernen Parkhauses

 
 

Areal untere Hohemarkstraße & Homm-Kreisel

 

zentraler Innenstadtzugang

Fakten

+ Über 8.000 Menschen leben im Oberurseler Norden, davon viele Neubürger, die selten in die Innenstadt kommen

+ Über 6.500 Menschen leben in Oberstedten

+ Sie gelangen mit Bus, U-Bahn, Fahrrad und Auto in die Innenstadt

+ Täglich fahren über die Hohemarkstraße über 10.000 Autos in die Stadt

+ Sanierung Hohemarkstraße 2011: Begrünung, Fahrradweg

 

Vision 2030

Der Homm-Kreisel begrüßt und ist ein wichtiger Orientierungspunkt. Ziel ist es, in diesem Eingangsbereich als Tor zur Innenstadt in hervorragender Weise Stadtqualität zu entwickeln, freie Flächen-Potenziale zu nutzen und die verkehrliche Situation zu optimieren.

 

Die Herausforderung

Das zwischen Hommkreisel und Postgelände gelegene Quartier entlang der Hohemark- und der Berliner Straße ist durch den starken innerörtlichen Verkehr belastet und macht einen zerrissenen Eindruck. Die Bedeutung als Tor zur Innenstadt sollte im positiven Sinne durch verkehrliche wie gestalterische Maßnahmen im öffentlichen Raum unterstrichen werden. Größere innerstädtische Areale für Wohnraum und Gewerbe sind knapp. Dennoch sollte das Gelände der ehemaligen Post nicht maximal verdichtet bebaut werden. Hier sind moderne Wohnkonzepte in Zusammenhang mit den ansässigen sozialen Trägern gefragt

sowie Räume für Büro und Praxen.

 

Mögliche Maßnahmen

+ Neugestaltung der Zugänge in die Innenstadt

+ Entschärfung der Kreuzungssituation U-Bahn Höhe Ebertstraße

+ Neuentwicklung des Areals ehemalige Post / Zollamt

+ Moderne Zielgruppenangebote für Senioren

+ Förderung von Angeboten für Jugendliche

+ Verbesserung der Fahrradinfrastruktur

+ Neugestaltung der Frei- und Grünflächen

 

Zitat

„Gut erreichbare Parkplätze und Bushaltestellen sind für unsere Kunden essentiell wichtig.“

 

Marcus Adami, Inhaber AM Interiors GmbH