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Wie soll der Orscheler Verkehr in Zukunft aussehen?

Wir brauchen Ihre Unterstützung!

Die Stadt Oberursel (Taunus) erarbeitet derzeit im Rahmen des Projektes "pimoo - Plattform für integrierte Mobilität in Oberursel" ein verkehrliches Leitbild für die Stadt Oberursel (Taunus) und wird hierfür mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

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Hintergrundinformationen

 

Der Bau- und Umweltausschuss hat auf einen politischen Antrag der CDU/SPD-Koalition sowie der FDP reagiert und am 08.05.2019 einstimmig be­schlossen, einen integrierten verkehrlichen Handlungsrahmen für Oberursel (Taunus) zu entwickeln. Dieser wurde einstimmig beschlossen. In dem Antrag wurden folgende Punkte zur Erarbeitung eines verkehrlichen Handlungsrahmens durch die Abteilung Verkehrsplanung dargelegt:

  • Mängel- und Problemanalyse des heutigen Verkehrs- und Mobilitätsverhaltens

  • Verkehrliches Leitbild mit strategischen Zielen zum Verkehrs- und Mobilitätsverhalten

  • Systematische Erfassung aller verkehrlich relevanten Planungen und Konzepte in Oberursel und Nachbarkommunen (z.B. Klimaschutzkonzept, Radverkehrskonzept, Radschnellweg etc.)

  • Abwägung und Maßnahmenentwicklung: Kurzsteckbriefe mit Nutzen, Kosten und Aufwand, Abhängigkeiten, Zuständigkeiten, Zeitrahmen

  • Dank Fördermitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) konnte die Stadt Oberursel (Taunus) im Januar 2020 mit der Entwicklung eines solchen integrierten verkehrlichen Handlungsrahmens im Projekt „pimoo Plattform für integrierte Mobilität in Oberursel“ beginnen. Integriert deshalb, weil alle Verkehrsmittel, auch in ihrer Vernetzung, sowie verkehrliche und städtebauliche Rahmenbedingungen berücksichtigt werden.

Mithilfe eines umfangreichen Bürgerbeteiligungsverfahrens sollen Visionen, strategische Ziele sowie Chancen und Mängel für das Oberurseler Verkehrssystem erfasst und erarbeitet werden. Hierfür werden die Anforderungen an die Mobilität der Zukunft von verhaltenshomogenen Gruppen wie Kindern, Jugendlichen, Senioren, Einzelhandel, Gewerbe, Mobilitätseingeschränkte, Neubürger und Alteingesessene sowie Menschen mit Migrationshintergrund analysiert und in einem Leitbild zusammengefasst.

Parallel zur Durchführung dieser Workshops dient der Wissensspeicher dazu, bestehende Pläne, Konzepte und (prototypische) Maßnahmen für die Oberurseler Bürgerschaft transparent abrufbar zu machen, mit dem Ziel, die Stadtgesellschaft in den fortlaufenden Planungsprozess einzubinden und den Handlungsrahmen sukzessive zu ergänzen. So kann die Verkehrsplanung angemessen auf sich ändernde Rahmenbedingungen reagieren, Maßnahmen ergänzen oder aufheben.

Die komplette Projektarbeit wird durch die Fachgruppe Mobilitätsmanagement der Hochschule RheinMain wissenschaftlich unterstützt. U. a. liefert die Hochschule aktuelle Informationen aus der Verkehrswissenschaft, begleitet die Arbeit in den politischen Gremien und den Workshops, entwickelt eine Systematik zur Bewertung von Maßnahmen und erarbeitet Handlungsempfehlungen, die auch auf andere Kommunen übertragbar sind. Neben der Zusammenarbeit mit der Hochschule RheinMain steht die Stadt Oberursel (Taunus) während der Projektarbeit im engen Austausch mit der Stadt Rüsselsheim am Main und dem Regionalverband Frankfurt RheinMain, die ebenfalls vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert werden.

Die Phase 1 von pimoo läuft noch bis ende März 2021 und umfasst die konzeptionelle Projektarbeit. Innerhalb einer möglichen zweiten Phase können weitere Mittel für die Umsetzung von Maßnahmen beantragt werden. 

Fragen und Anregungen zum Projekt „pimoo“ können gern jederzeit an die zuständige Projektbearbeiterin Ina Steinhauer (Tel. 502 433) oder den Projektleiter Dr. Uli Molter (Tel. 502 434) der Abteilung Verkehrsplanung oder per Mail an pimoo@oberursel.de gerichtet werden.