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11. Türchen




Hinter dem 11. Türchen versteckt sich eine Weihnachtsgeschichte und ein Backrezept für das traditionelle Luciagebäck aus Schweden.

Eine Weihnachtsgeschichte…


In der Adventszeit geht es oft um das Licht und Personen die anderen Licht sind und Licht bringen. Wir haben schon vom Heiligen Nikolaus gehört und in ein paar Tagen erinnern wir uns wieder an jemand ganz Besonderen. Diesmal lesen wir von einer ganz besonderen Frau. Ihr Name ist Lucia. Die heilige Lucia lebte vor ganz, ganz langer Zeit in Italien, aber heutzutage feiert man sie überall aber vor allem in den skandinavischen Ländern, z.B. in Schweden. Ihr besonderer Tag ist der 13.12. und dieser Tag wird meist mit einem Lichterfest gefeiert. In Schweden ist es Brauch, dass die älteste Tochter morgens mit einem Lichterkranz und einem weißen Kleid mit einem roten Gürtel, die Eltern und die Geschwister mit einem köstlichen Gebäck weckt. Die Lucia, von der wir heute hören lebte um das Jahr 330 n. Chr. auf Sizilien in Italien. Ihr Name bedeutet: Lichtbringerin. Lucia und ihre Familie waren Christen und Lucia hatte Spaß daran sich mit ihrem Glauben zu beschäftigen. Wir haben es heutzutage gut, in vielen Ländern gibt es die Religionsfreiheit, so dass wir uns unseren Glauben aussuchen können und keiner mehr Angst haben muss, wegen seinem Glauben verfolgt zu werden. Damals war das noch anders und der Kaiser sperrte die Christen ein. Sie mussten um ihr Leben fürchten und so versteckten sie sich. Oft für eine sehr lange Zeit, ohne genug Nahrung zu haben und in der völligen Dunkelheit. Lucia wollte den Menschen helfen und packte Körbe mit Essen und Trinken zusammen. Damit sie etwas sehen konnte, nahm sie Kerzen mit, aber sie brauchte ja beide Hände um die vollen Körbe zu tragen, so setzte sie sich einen Kranz mit Kerzen auf den Kopf, dass sie sehen konnte und brachte so ihren Freunden das Essen und Trinken. Ihr könnt euch denken, wie sich die Menschen gefreut haben, als sie Lucia und das Licht in der Dunkelheit gesehen haben. So brachte Lucia nicht nur die Körbe mit Essen und Trinken, sondern auch Licht und Hoffnung in die Herzen der Menschen.

Traditionelles Luciagebäck aus Schweden:


Lasst uns Lussekatter backen, es ist das traditionelle Luciagebäck aus Schweden! Ihr braucht: 300g Mehl 50g Zucker 50g Butter 150 ml Milch 25g Hefe Prise Salz 1 Ei 1 Messerspitze Safran Rosinen


Und so geht’s:

Aus Milch, Zucker, Butter, Mehl, Salz einen Hefeteig zubereiten: - 50g Butter in einem Topf schmelzen lassen - 150ml Milch hinzugießen - etwas abkühlen lassen - 25g Hefe in eine große Schüssel hineinbröckeln - das lauwarme Milch und Butter Gemisch darüber gießen verrühren - 50g Zucker, Prise Salz und 300g Mehl in die Schüssel geben und kräftig kneten bis ein schöner Teig entsteht - den Teig an einem warmen Ort stellen und ca. 1 Stunde ruhen lassen Jetzt heißt es warten bis er ungefähr doppelt so groß ist wie vorher! Dann wird ein Ei (bitte keins aus dem Kühlschrank, also Zimmertemperatur) und eine Messerspitze Safran in den Teig eingearbeitet. Den Teig in 24 Stücke teilen und zu umgedrehten kleinen "S" formen. Die Lussekatter erneut etwas ruhen lassen. Jetzt noch die Lussekatter mit ein bisschen Eigelb bestrichen und die Mittelpunkte mit Rosinen dekorieren.

Etwa 10-12 Minuten im Ofen auf mittlerer Schiene bei 250° C backen, bis das Gebäck goldbraun ist.

Smakling måltid!

Wir bedanken uns bei der St. Ursula für den schönen Beitrag.




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