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15 Jahre städtische Interessenvertretung für Seniorinnen und Senioren in Oberursel

- Kontakt, Beratung, Netzwerkbildung und Angebote -


Die Stadt Oberursel (Taunus) bietet seit 15 Jahren eine Interessenvertretung für Menschen im fortgeschrittenen Alter an: Die Funktion der Seniorenbeauftragten wird in der Bürgerschaft gerne und gut angenommen und hat sich als Vermittlungs- und Unterstützungsstelle bewährt.


Von 2007 bis 2012 hatte Doris Bill, ehemalige und langjährige Leiterin des städtischen Seniorentreffs Altes Hospital, die Stelle inne. Am 1. Juli 2012 wurde Katrin Fink, Nachfolgerin der ersten Seniorenbeauftragten und übernahm die Funktion mit 20 Wochenstunden. Die Anzahl der Menschen in Oberursel, welche das 60. Lebensjahr überschritten haben, steigt stetig. Im Juli 2025 werden voraussichtlich 35,68% aller Oberurseler Bürgerinnen und Bürger 60 Jahre und älter sein.


Das Tätigkeitsspektrum der städtischen Seniorenbeauftragten gliedert sich im Wesentlichen in nachstehende Schwerpunkte auf:

  • Kontakt- und Anlaufstelle mit persönlichen Sprechzeiten. Hier kann Beratung von Seniorinnen und Senioren und/oder auch deren Angehörigen rund um die Themen Pflege, Betreuung, und Vorsorge sowie bei anderen Fragen des Älterwerdens in Anspruch genommen werden.

  • Initiierung und Koordinierung von Netzwerkarbeit ist ein weiterer Schwerpunkt, hier insbesondere die beiden bestehenden Netzwerke „Pflege Oberursel“ und „Offene Seniorenarbeit“. „Älter werden im Hochtaunuskreis“ als regionales Netzwerk gehört ebenfalls dazu.

  • Die Vertretung der Interessen der älteren Bevölkerung gegenüber der Verwaltung und den politischen Gremien nimmt ebenso eine wichtige Rolle ein.

  • Stellungnahmen zu städtebaulichen Vorhaben und Maßnahmen und/oder zu Sicherheit und Mobilität im Straßenverkehr der älteren Bevölkerung sind bspw. Themenschwerpunkte, die regelmäßig Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen.

  • Die konzeptionelle Zusammenarbeit mit dem Team der städtischen Seniorenarbeit zielt auf eine gesamtstädtisch ausgewogene und vielfältige Seniorenarbeit ab, welche bedarfsorientiert und zukunftsweisend aufgestellt ist.

  • Spezielle und themengeführte Aktionen, Veranstaltungen und Projekte werden durch die Seniorenbeauftragte initiiert, z. T. auch organisiert und durchgeführt.


Katrin Fink war vor Übernahme der Funktion Seniorenbeauftragte ebenfalls Leiterin des städtischen Seniorentreffs „Altes Hospital“. Die vorhergehende Aufbauarbeit von Doris Bill wurde von ihr aufgenommen und weiterentwickelt. Kooperationsprojekte mit anderen Akteuren im Stadtgebiet wurden verstärkt zum Teil ihres Aufgabenprofils. Beispielgebend für erfolgreiche Akquise von Fördermitteln und Projekten sind die E-Rikscha-Aktion des Landes Hessen und das Digitale Care Paket.


Die Förderung vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend von 2014 bis 2016 für „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ kann als herausragend bezeichnet werden. Mit dieser Zuwendung und mit Unterstützung des Netzwerks Pflege Oberursel konnte eine nachhaltig funktionierende Vernetzung rund um das Thema „Demenz“ geschaffen werden. Zahlreiche Projekte, wie z.B. das Demenzgartenprojekt des Kleingärtnervereins Oberursel e.V. in Kooperation mit der Pflegeeinrichtung Haus Emmaus, wurden durchgeführt.


Mit dem neuen „Seniorenwegweiser Oberursel“ entstand 2017 eine umfassende Infobroschüre rund um das Thema „Leben im Alter“ für ältere Menschen und deren Angehörige.


Auch das Thema „Beruf und Pflege“ steht auf Katrin Finks Agenda. So wurde die Stadt unter ihrer Leitung am 20.09.2017 Mitglied der hessischen Initiative „Charta Beruf und Pflege vereinbaren“.


Weitere Schwerpunkte ihrer Arbeit:

  • Konzeptionelle Zusammenarbeit im Team der städtischen Seniorenarbeit und Präsenz im Seniorentreff „Altes Hospital“.

  • Organisation, Koordination und Initiierung von einzelnen Projekten, Veranstaltungen und Kooperationen, z. B. E-Rikscha Spazierfahrten, Aktionswochen 2019 „Bewegung hält fit gesund älter werden“, Info-Veranstaltungen wie z.B. Online-Informationsveranstaltungen Digitaler Engel, Vortrag Sicherheit im Alter, neuen Angeboten bei vorhandenen Bedarfen, z.B. vhs-Kurse speziell für Internetinteressierte und Feste und Veranstaltungen, z.B. Aktiv im Advent, Adventsnachmittag im Vereinshaus des Kleingärtnervereins.


Die Abbau von Hemmschwellen zur Nutzung des Internets, dessen Vorzüge und Möglichkeiten den älteren Menschen nahe zu bringen, stellt ihren aktuellen Arbeitsschwerpunkt dar.


„Katrin Fink arbeitet sehr rege und aktiv daran, eine zeitgemäße und bedarfsgerechte Seniorenarbeit zu unterstützen und mit zu gestalten. Ihre Aufmerksamkeit und ihr Engagement, Verwaltungsvorgänge auch seniorengerecht zu gestalten, eine vielfältige Angebotsstruktur zu entwickeln und auch mit verschiedenen Kooperationspartnerinnen und -partner zu agieren, ist aus unserer Sicht richtungsweisend. Wir danken Katrin Fink für 10 Jahre wertvolle Arbeit für und mit Oberurseler Seniorinnen und Senioren“, betont der Erste Stadtrat Christof Fink.


Katrin Fink hat ihr Büro im Seniorentreff „Altes Hospital“, Hospitalstraße 9 und ist unter der Telefonnummer 06171 502 289 zu erreichen. Montags von 9.30 bis 12 Uhr hat sie offene Beratungszeit, ansonsten nach telefonischer Terminvereinbarung. Per E-Mail kann sie unter katrin.fink@oberursel.de kontaktiert werden.



Christof Fink

Erster Stadtrat

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