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Andrea Götze und Sabine Weil feiern ihr 25. Dienstjubiläum



Am 14. November wurden Andrea Götze und Sabine Weil in einer kleinen Feierstunde geehrt anlässlich ihres 25. Dienstjubiläums.


Andrea Götze absolvierte im Rathaus Oberursel von September 1997 bis Ende August 2000 ihre Ausbil­dung zur Verwaltungsfachangestellten. Bereits in den letzten Monaten der Ausbildung war sie in der Tiefbauabteilung eingesetzt und arbeitete dort bis Ende September. Ab 1. Oktober 2000 bis zur Geburt ihres Sohnes 2011 arbeitete sie im Einwohnerbüro als Sachbearbeiterin für Meldeangelegenheiten.


Nach der Elternzeit begann für Andrea Götze im Januar 2013 ein neuer Abschnitt als Sachbear­beiterin im Ordnungswesen. Parallel zu ihrer Arbeit absolviert sie ab 2015 die dreijährige Ausbildung zur Verwaltungsfachwirtin. Eine ihrer Aufgaben ist das rechtlich und auch fachlich anspruchsvolle Thema „gefährliche Hunde“, bei dem es um sämtliche Fragen zur Haltung sogenannter „Listenhunde“ und verhaltensauffälliger Hunde geht. Außerdem kümmert sie sich seit Mitte August 2020 gemeinsam mit einer Kollegin um die Obdachlosenunterbring­ung, die aufgrund der Flüchtlingsbewegungen seit 2015 und verstärkt durch die Fluchtbewegungen aus der Ukraine eine besondere Herausforderung dar­stellt, insbesondere im Zusammenhang mit dem angespannten Wohnungsmarkt in Oberursel. Die anstehenden Entscheidungen in diesem Aufgaben­gebiet haben erhebliche Auswirkungen auf die persönlichen Lebensgrundlagen von Menschen, so dass hier vor allem eine sorgfältige Abwägung erforderlich ist.


Eine weitere ihrer Aufgaben ist der „Vollzug des Gesetzes über Versammlungen und Aufzüge“. Ver­sammlungen haben aufgrund der Reizthemen Flüchtlingsbewegungen, Klimakrise, Corona-Pande­mie sowie der Steigerung von Energie- und Lebens­haltungskosten stark zugenommen und binden viel Zeit. „Neben fundierten Sach- und Rechtskennt­nissen sind bei diesen Aufgaben in besonderem Maße Sorgfalt, Augenmaß, Entscheidungsfreude, Einfühlungsvermögen, Kommunikationsfähigkeit, Fingerspitzengefühl und Durchsetzungsvermögen gefordert – und all dies stellt Frau Götze täglich unter Beweis“, so ihr Vorgesetzter Frank Weil, Leiter des Geschäftsbereichs Einwohnerservice, Ordnung und Sicherheit, während der kleinen Jubiläumsfeier.


Sabine Weil schnupperte während eines zwei­wöchigen Schülerpraktikums im Januar 1992 erste Rathausluft im damaligen Bau- und Stadtplanungs­amt. Offensichtlich hatte es ihr in der Stadtverwal­tung gefallen, denn am 1. September 1997 startete sie hier ihre dreijährige Ausbildung zur Verwaltungs­fachangestellten. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung arbeitete sie einige Monate im Bau- und Betriebsamt und übernahm dann Mitte Dezember 2000 das Geschäftszimmer der Stadtentwicklung. Im Oktober 2003 wurde sie Sekretärin im Vorzimmer des damaligen Bürgermeisters Hans-Georg Brum, wo sie bis zur Geburt ihres Sohnes im Dezember 2010 im Einsatz war. Nach dem Ende der Elternzeit im August 2013 ging es für sie in der Abteilung Bürgerbeteiligung, Öffentlichkeitsarbeit, Gleich-stellung zurück ins Berufsleben. Hier waren ihre Aufgaben­gebiete Ehrungen und Jubiläen sowie die Organisation von Veranstaltungen, wie zum Beispiel der jährliche Bürgerempfang, außerdem war sie Finanzbeauf­tragte.


Am 1. November 2021 wurde Sabine Weil von Bürgermeisterin Antje Runge zur Gleichstellungsbe­auftragten bestellt und ist seitdem innerhalb der Stadtverwaltung dafür verantwortlich, dass die Belange des Hessischen Gleichberechtigungs­gesetzes (HGIG) eingehalten werden wie zum Beispiel die Gleichberechtigung von Frauen und Männern, die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Beseitigung bestehender Unterrepräsentanz von Frauen im öffentlichen Dienst. Die Netzwerkarbeit ist dabei ein wichtiger Aufgabenschwerpunkt, aber auch die Planung und Durchführung verschiedener Veranstaltungen wie zum Beispiel der Aktionstag „Nein zu Gewalt an Frauen“ am 25.11., gemeinsam mit vielen anderen Akteuren, des Internationalen Frauentages im März oder des Frauenschwimmens im TaunaBad, das gemeinsam mit den Stadtwerken und dem SCO angeboten wird.


Als Gleichstellungsbeauftragte ist Sabine Weil direkt Bürgermeisterin Antje Runge zugeordnet. „Ich freue mich sehr, dass Frau Weil diese Aufgabe vor einem Jahr übernommen hat und finde es bemerkenswert, wie schnell sie sich in das neue und vielfältige Aufgabengebiet eingearbeitet hat und Netzwerke aufbaut. Auf dem Weg zur Gleichstellung ist noch viel zu tun und Frau Weil stellt sich begeistert und engagiert dem gesellschaftlichen Thema. Zum Dienstjubiläum gratuliere ich Andrea Götze und Sabine Weil herzlich und danke für die sehr gute Zusammenarbeit und das Wirken für unsere Stadt Oberursel“, so die Bürgermeisterin anlässlich der Feierstunde.

Antje Runge

Bürgermeisterin

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