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Bürgermeisterin Antje Runge zum Antrittsbesuch in Oberursels Partnerstadt Épinay-sur-Seine




„Die Städtepartnerschaft zwischen Oberursel (Taunus) und Épinay-sur-Seine in Frankreich ist getragen von einer langjährigen Tradition und großer Freundschaft. Bei meinem ersten Besuch einer unserer Partnerstädte ging es einerseits darum, Anknüpfungspunkte aus der Vergangenheit zu finden und andererseits durch neue Schwerpunkte zu intensivieren und vor allem auch den Jugendaustausch auszubauen. Städtepartnerschaften als Basis für Völkerverständigung und Frieden sind für mich eine Herzensangelegenheit und wir setzen alles daran, diese partnerschaftliche Beziehung fortzusetzen“, so das Resümee von Bürgermeisterin Antje Runge anlässlich ihres Antrittsbesuchs Ende Juni.


Begleitet von Steve Schwab, Abteilungsleiter Tourismus, Stadtgeschichte und Internationales und Karola Kara, neue Mitarbeiterin in der Stadtverwaltung und verantwortlich für Städtepartnerschaften und internationale Arbeit, nutzte Bürgermeisterin Runge die Einladung anlässlich der Feierlichkeiten zur Fête de la Musique, einem bekannten Musikfestival in Épinay-sur-Seine, um mit den dortigen Verantwortlichen und ihrem französischen Amtskollegen, Bürgermeister Hervé Chevreau, konkrete Ziele zu vereinbaren. Ein Kennenlernen hatte zuvor bereits in Oberursel stattgefunden.



Geführt und begleitet von Chevreau und seiner Vertreter, darunter Patrice Konieczny, stellvertretender Bürgermeister, zuständig für Kultur und Tourismus sowie Isabelle Tan, Dezernentin für Internationale Beziehungen, besuchte die Oberurseler Delegation viele Orte, die für die Stadt Èpinay-sur-Seine Schwerpunkte der aktuellen Stadtentwicklung sind. Die „Laboratoires Éclair“ (ehemalige Filmstudios), die „Fabrique Bannier“ (ehemalige Fabrik für Konfitüre, inzwischen Restaurant, Eventlocation mit Büros für Startups), „Maison du Centre“ (Sozialzentrum für Eltern, Kinder, Vereine) und das Pôle Musical d'Orgemont (Musikzentrum) – um nur einige Orte zu nennen – sind erfolgreiche Projekte für neue nachhaltige Entwicklungen. Durch alternative Nutzungen und Start Ups werden brachliegende Flächen aktiviert, die das umgebende Quartier auch in Zukunft beleben und zu einer urbanen Vielfältigkeit beitragen sollen. Weiterhin gab es eine Führung durch die „Réserve écologique“, ein ökologisches Schutzgebiet für umweltpolitisches Lernen, direkt an ein Wohngebiet angeschlossen, was besonders interessant für die auf Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft bedachte Oberurseler Bürgermeisterin war.


Bei einem Arbeitstreffen waren die Themen Austauschmaßnahmen für neue gemeinsame Sportaktivitäten, beispielsweise mit Volleyball- und Leichtathletikvereinen, Schulaustauschprojekte, mögliche Praktika von Studentinnen und Studenten innerhalb beider Kommunalverwaltungen und die zukünftige Zusammenarbeit auf kultureller Ebene.


Beide Seiten drückten den unbedingten Wunsch aus, die in 58 Jahren gewachsene deutsch-französische Städtepartnerschaft weiter zu pflegen. „Unsere Verbindung war und ist vom Willen geprägt, eine bessere und friedfertigere Zukunft zu schaffen. Dies ist beim Blick in die Weltpolitik aktueller denn je. Daran möchten wir festhalten. Vor allem möchten wir auch den Ausbau der Partnerschaft für die Jugend voranbringen. Schon jetzt sind wir in den Vorbereitungen für unser 60-jähriges Partnerschaftsjubiläum, dass wir dann im Jahr 2024 gemeinsam feiern möchten“, so Bürgermeisterin Runge im Tenor mit ihrem französischen Amtskollegen Bürgermeister Hervé Chevreau zum Abschluss des Besuchs.


HINTERGRUND


Die französische Gemeinde im nördlichen Ballungsraum von Paris ist bekanntlich seit 1964 Oberursels erste offizielle Partnerstadt. Zahlreiche Begegnungen zwischen den Bürgerinnen und Bürgern Oberursels und Épinays, quer durch alle Generationen, zeugen seither von einer lebendigen Partnerschaft der beiden Städte.

Épinay-sur-Seine liegt in der Region Ile-de-France, knapp 11 km vom Pariser Stadtzentrum entfernt. Mit der Metro ist man in rund 20 Minuten in der französischen Hauptstadt. In Épinay-sur-Seine leben 55.000 Menschen und die Stadt ist eine der dichtest bevölkerten Gemeinden in Europa.

Im Mittelpunkt der Städtepartnerschaft stehen gegenseitige Besuche und Treffen, wie z. B. zum 50-jährigen Städtepartnerschaftsjubiläum im Jahre 2014, welche die freundschaftlichen Beziehungen geformt und gefestigt haben. Seit vielen Jahren gehören solche Teilnahmen offizieller Delegationen zu besonderen Anlässen der jeweiligen Partnerstadt zum gelebten Miteinander. Die Verwaltungen beider Städte tauschen sich immer wieder über ihre eigene Arbeit und die gemeinsamen Themen aus. Teilnahmen an kulturellen Projekten und sportlichen Veranstaltungen, insbesondere auf kultureller und schulischer Ebene, werden organisiert und durchgeführt. Insbesondere die vielen privaten Begegnungen, meist initiiert und organisiert von den Mitgliedern des Vereins zur Förderung Oberurseler Städtepartnerschaften (VFOS), haben die Verbindung zwischen Oberursel und Épinay-sur-Seine geprägt und stetig gefestigt.



Antje Runge

Bürgermeisterin

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