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Dornbach-Zentrum als Vorreiter für Stadtteilentwicklung



Mit der Eröffnung des Restaurants „Il Gondoliere“ wurde in der vergangenen Woche der Startschuss für die Wiederbelebung des Dornbach-Zentrums gegeben. In Kürze werden dort mit „Blattreich“, einer Manufaktur für selbst hergestellte gesunde Drinks, Food-Boxen und Kosmetikartikel auf Bio-Basis, sowie einer tiertherapeutischen Praxis weitere Mieter folgen. Zudem wird die bereits ansässige Sonnen-Apotheke ab Samstag, 15. Januar, ihr Angebot um eine Corona-Teststation im Innenhof erweitern (nähere Infos hierzu unter https://heimvorteil-oberursel.de/kategorie/testzentrum/)


Im Laufe des Jahres wird ein ALDI City-Store das Angebot komplettieren. Die letzten Mietverträge wurden im November und Dezember unterzeichnet.


Bürgermeisterin Antje Runge freut sich über den gelungenen Branchenmix und hebt in diesem Zusammenhang auch die gute Zusammenarbeit zwischen der Wirtschaftsförderung der Stadt und den Eigentümern des Dornbach-Zentrums hervor. „Moderne Stadtentwicklung hat viele Facetten und ist mehr als die Vermietung von Ladenflächen“, macht Runge deutlich. „Sie zeigt sich vielmehr in einer aktiv moderierenden Rolle der Stadt, in konkreter Vermittlung von Kontakten, aber auch im Aufzeigen von langfristigen Perspektiven für die Eigentümer und in Transparenz gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern.“ Die Rolle der Wirtschaftsförderung berücksichtigt dabei insbesondere den demografischen Wandel und die Daseinsfürsorge – in Oberursels Zentrum wie auch in den Stadtteilen gleichermaßen.

Daher möchte Antje Runge, die am 22. Januar 100 Tage im Amt sein wird, auch das Umfeld des Dornbach-Zentrums im Sinne einer konzeptionellen Platzgestaltung unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger mit einfachen Mitteln weiterentwickeln. Geschäftsleute und die Eigentümer des Platzes sowie der Ortsbeirat Nord haben dafür bereits ihr Interesse signalisiert. Im Frühjahr wird die Stadt daher alle Interessierten zu einem Quartiers-Dialog einladen.


„Die Pandemie zeigt uns jeden Tag aufs Neue, wie sehr wir uns alle nach Normalität sehnen und wie wichtig und wertvoll die kleinen Dinge des Lebens, das respektvolle und wertschätzende Miteinander sind. Egal ob Jung oder Alt, die Gesellschaft braucht Treffpunkte im öffentlichen Raum, nicht nur in der Innenstadt, sondern auch in den Stadtteilen“, ist Runge überzeugt. Restaurants und Ladengeschäfte profitieren nach ihrer Ansicht davon genauso, wie die Bürgerinnen und Bürger.


Wer künftig im „Blattreich“ den Abholdienst nutzt, trinkt während der Wartezeit vielleicht noch einen Espresso im „Il Gondoliere“ oder macht bei Bedarf einen Corona-Test. Auch ein öffentliches WLAN durch die Stadtverwaltung hält die Bürgermeisterin für denkbar. „Wichtig ist mir“, so Runge abschließend, dass „kein fertiges Konzept aus einer Schublade entspringt, sondern Umsetzbares gemeinsam im durch die Stadt moderierten Dialog erarbeitet, dann aber auch zeitnah umgesetzt wird.“


Von daher ist die Restauranteröffnung ein erstes, wichtiges Signal für die Wiederbelebung des Dornbach-Zentrums, welches seinerseits nach Ein-zug aller Mieter aus Sicht der Rathaus-Chefin auch Vorbildfunktion für andere Stadtteile und Plätze haben könnte, denn hier sei es konzeptionell gelungen, auf engstem Raum ein vielfältiges Angebot für unterschiedliche Bedürfnisse, für Jung und Alt gleichermaßen zu machen.


Antje Runge

Bürgermeisterin



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