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Oberursel tritt der Gigabitregion für schnellen Ausbau von Glasfaser-Internet bei



Der Ausbau von hochgeschwindigkeitsfähigem Internet ist in Oberursel (Taunus) von erheblicher Bedeutung und Topthema der städtischen Digitalisierungsstrategie.

Die Stadtverordneten haben in ihrer gestrigen Sitzung einstimmig grünes Licht gegeben: Die Stadt tritt dem regionalen Kooperationsprojekt Gigabitregion FrankfurtRheinMain für einen flächendeckenden Glasfaserausbau bei.

Bürgermeisterin Antje Runge: „Schnelles Internet ist wichtig in allen Arbeits-, Lern- und Lebensbereichen. Und vor allem stellt der Glasfaser-Ausbau einen entscheidenden Faktor für die Zukunfstfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Oberursel dar. Mit dem Beitritt zur Gigabitregion können wir voraussichtlich bis 2027 alle Gewerbestandorte und Haushalt versorgen. Wir kommen damit einen großen Schritt weiter auf dem Weg zur ‚Smart City‘.“

Nach Unterzeichnung der Rahmenkooperationsvereinbarungen zwischen der Gigabitregion FrankfurtRheinMain GmbH, der Deutschen Giganetz GmbH, der deutschen Glasfaser Wholesale GmbH sowie der Telekom Deutschland GmbH können dann erste Gespräche mit den genannten Telekommunikationsunternehmen über den Ausbau starten. Die Gigabitregion unterstützt die Stadt kostenfrei, finanziert über eine Kreisumlage, bei den Verhandlungen. „Wir wollen, im Gleichschritt mit der Region, die für Oberursel beste und schnellste Lösung finden, sind aber nicht verpflichtet, einen der genannten Dienstleister zu beauftragen, sondern können frei agieren. Dabei werden wir den kooperativen Ausbau zügig starten“, erklärt Antje Runge.


Hintergrund


Die Gigabitregion FrankfurtRheinMain GmbH wurde im Juni 2021 als gemeinsame Unterstützungsgesellschaft gegründet. Angeschlossen haben sich 139 Kommunen mit ca. 3,4 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern im Rhein-Main-Gebiet, darunter die 80 Mitgliedsstädte des Regionalverbandes. Ziel ist es, bis 2025 alle Unternehmen und die Hälfte aller Haushalte im Gebiet mit gigabitfähigem Internet auf Glasfaserbasis auszustatten. Bis 2030 sollen bereits 90% der Haushalte angeschlossen sein.


Antje Runge

Bürgermeisterin

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