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Regelmäßiger Gedankenaustausch mit Oberursels Ehrenbürgern


v.l.n.r.: Gretel Portefaix - Manfred Kopp - Bürgermeisterin Antje Runge - Udo Keidel-George, Geschäftsbereichsleiter Kultur und Gesellschaft - Steve Schwab, Abteilungsleiter Stadtgeschichte, Tourismus und Internationales

Glückwunsch an Gretel Portefaix zum 93. Geburtstag – Treffen mit David Welch Anfang Dezember in Rushmoor

Das Ehrenbürgerrecht ist die höchste Auszeichnung, die die Stadt vergeben kann und Oberursel ist stolz auf seine Ehrenbürgerin Margarete „Gretel“ Portefaix und die Ehrenbürger David Welch und Manfred Kopp. „Gretel Portefaix ist am 29. Oktober 93 Jahre gewor­den. Im Namen der Stadt gratuliere ich herzlich und wünsche ihr nochmals alles Gute, vor allem Gesund­heit“, so Bürgermeisterin Antje Runge. Sie trifft sich immer wieder mit Gretel Portefaix und Manfred Kopp zum Gedankenaustausch, gerade über deren Herzensthemen wie den deutsch-französischen Aus­tausch oder das Camp King. Leider kann der dritte Ehrenbürger im Bunde nicht an den Treffen in Oberursel teilnehmen, da er in Großbritannien in der Partnerstadt Rushmoor lebt. Eine Zusammenkunft ist aber im Rahmen des Antrittsbesuchs der Bürger­meisterin in Rushmoor Anfang Dezember geplant.


Das Foto zeigt Antje Runge mit Gretel Portefaix und Manfred Kopp zum Mittagessen anlässlich des Geburtstags von Manfred Kopp gemeinsam mit Udo Keidel-George, Geschäftsbereichsleiter Kultur und Gesellschaft sowie Steve Schwab, Abteilungsleiter Stadtgeschichte, Tourismus und Internationales. Da­bei beschrieben Portefaix und Kopp ihr kulturelles Wirken für die Stadt Oberursel und berichteten aus ihrem unerschöpflichen, langjährigen Erfahrungs­schatz. „Das Treffen nahm ich neben der Gratulation auch zum Anlass, Frau Portefaix und Herrn Kopp für ihre Verbundenheit zur Stadt Oberursel sehr herzlich zu danken, die sie vielfältig und durch ihr besonderes Engagement für die kulturellen Belange unserer Stadt immer wieder unter Beweis stellen“, erzählt Antje Runge.


Die Ehrenbürgerin/Ehrenbürger

David Welch ist ehemaliger Bürgermeister der engli­schen Partnerstadt Rushmoor. Mit der Verleihung der Ehrenbürgerrechte an David Welch wurde 2003 erstmals ein Bürger einer Partnerstadt auf diese Weise geehrt. David Welch war in seiner Amtszeit als Bürgermeister Initiator der Partnerschaft zwischen Rushmoor und Oberursel, er gilt als „Vater“ der Städtepartnerschaft. Bei seiner Arbeit stand immer die Pflege des gesamteuropäischen Gedankens und die aktive Förderung der bestehenden Partnerschaft im Vordergrund. Für ihn waren und sind die Beziehungen zwischen den Partnerstädten das wertvollste Kapital beim Aufbau eines vereinten Europas.


Gretel Portefaix gilt als die Wegbereiterin der Städtepartnerschaft mit der französischen Partner­stadt Épinay-sur-Seine. Als Anfang der 1960er-Jahre die ersten Kontakte zwischen den beiden Städten vor allem auf sportlicher Ebene angebahnt wurden, lebte die in Köln geborene Margarete Portefaix bereits in Frankreich, seit 1962 mit Pierre Portefaix, dem Leiter der französischen Sektion der International Friendship League (IFL), verheiratet. Gretel Portefaix hatte passend zu ihrer stets gefühlten Identität schon da­mals die deutsche und die französische Staats­bürgerschaft. Seit Anfang der 1980er-Jahre lebte sie ihre beiden Staatsbürgerschaften auch mit zwei Wohnsitzen in Saint-Gratien und Oberursel. Neben vielen Auszeichnungen erhielt sie 2003 die Bürger­medaille der Stadt Oberursel und wurde 2013 für ihre außerordentlichen Verdienste im kulturellen und sozia­len Bereich zur Ehrenbürgerin der Stadt Oberursel ernannt.


Manfred Kopp ist Pfarrer im Ruhestand und hat mit seinen lokalhistorischen Forschungen bereits in den 60er Jahren begonnen. Die Oberurseler Stadtge­schichte, insbesondere die Geschichte der Urseler Druckerei und ihrer Erzeug­nisse, beschäftigt ihn seit 1962. Ihm ist es zu verdanken, dass die Geschichte des Buchdruckes in Oberursel im 16. und 17. Jahr­hundert hervorragend dokumentiert ist. Auch war Kopp Mitinitiator der Broschüre „Kirchen im Hoch­taunuskreis“. Seit über 50 Jahren ist Manfred Kopp Mitglied des Vereins für Geschichte und Heimatkunde Oberursel (Taunus) e. V. (zeitweilig Vorstands­mitglied) und war von 2003 bis 2010 Vorsitzender des Kuratorium Vortaunusmuseum Oberursel.

Außerdem ist er der Experte für die Geschichte des Ge­ländes im Oberurseler Norden und baut seit 2005 ein umfang­reiches Archiv rund um die Thematik Camp King auf. Er war Stadtführer und half auch bei der Ausbildung ehrenamtlicher Stadtführer. 2008 wurde ihm der Saalburgpreis des Hochtaunuskreises für Geschichts- und Heimatpflege verliehen. Im Jahr 2012 wurde er mit der Bürgermedaille der Stadt Oberursel (Taunus) gewürdigt. Für seine außerordentlichen Verdienste um die Stadt im Rahmen seines jahr­zehntelangen Engagements im Bereich der Heimat- und Geschichtskunde wurde er 2017 Ehrenbürger der Stadt.


Antje Runge

Bürgermeisterin

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