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Sport-Coaches leisten Beitrag zur Integration anerkannter Flüchtlinge



Seit vier Jahren ist die Stadt Oberursel (Taunus) am Projekt „Sport und Flüchtlinge“ des Landes Hessen beteiligt. Das Förderprogramm verfolgt das Ziel, hessische Städte und Gemeinden, die Sport- und Bewegungsangebote mit Flüchtlingen initiieren, in ihrem Engagement zu unterstützen.


Die Stadt bzw. der Geschäftsbereich Kultur und Gesellschaft werden hierbei seit mehreren Jahren von zwei ehrenamtlichen Sport-Coaches unterstützt, die sich jährlich entsprechenden Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen unterziehen. Die Sport-Coaches begleiten die Flüchtlinge zu den Sportangeboten und koordinieren die Kontakte zwi­schen Sportvereinen, Flüchtlingshilfen und Sozial­diensten in den Flüchtlingsunterkünften.


Paulo Ferreira vom Geschäftsbereich Kultur und Gesellschaft, der in Kooperation mit den Sport-Coaches Gudrun Ehlinger und Amir Hashemi für das Programm bei der Stadt Oberursel zuständig ist, organisiert und koordiniert gemeinsam mit den Sport-Coaches die Aktivitäten und stellt die Be­richterstattung und die Abrechnung gegenüber dem Land Hessen sicher.


Das Förderprogramm wird von der Stadt Oberursel intensiv genutzt zur besseren Integration von aner­kannten Flüchtlingen. Vor Ausbruch der Corona-Pandemie konnte so regelmäßig ein Flüchtlings­schwimmen für Frauen im TaunaBad Oberursel stattfinden und in Kooperation mit der Christlichen Organisation ICF wurde seit mehreren Jahren im Sommer ein einwöchiges Fußballcamp für Kinder- und Jugendliche auf dem Sportplatz der SC Eintracht Oberursel angeboten. Beim Fußballcamp steht der Spaß am Spiel im Vordergrund, außerdem sollen Werte wie Verlässlichkeit, Teamfähigkeit und Dis­ziplin vermittelt werden.


Durch die Lockerungen in der Corona-Pandemie konnten jetzt zum Glück wieder Aktivitäten auf­genommen werden, wie z.B. das gemeinsame Klettern in einem Kletterpark oder ein kürzlich stattgefundener Stand-Up-Paddling-Kurs auf dem Main in Frankfurt.


„Wir freuen uns, dass wieder sportliche Aktivitäten in der Gruppe angeboten werden können. Gerade nach der langen Zeit in der Pandemie, in der viele keine sportliche Betätigungen ausüben konnten, haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beson­ders viel Spaß an Ausflügen wie dem Stand-Up-Paddling. Solchen Aktivitäten kommt eine große Be­deutung zu bei der Integration unserer anerkannten Flüchtlinge“, so Bürgermeister Hans-Georg Brum.


Qualifizierungsmaßnahmen und ehrenamt­liches Engagement stärken


Viele Flüchtlinge und Menschen mit Migra­tions­hintergrund leben mittlerweile seit mehreren Jahren in Oberursel. Ziel ist es, diese über gezielte Qualifi­zierungs- und Beteiligungsmaßnahmen für ein ehrenamtliches Engagement oder eine sonstige frei­willige Tätigkeit zur Mitwirkung in den Sportvereinen zu gewinnen. Durch diese Ausbildung und das freiwillige ehrenamtliche Engagement erwerben sie Qualifikationen, die ihnen die Integration in Deutsch­land erleichtern können.


Interessierte Vereine, die Personen mit Flüchtlings- und Migrationshintergrund als Mitglieder gewinnen wollen und Interesse an einer Teilnahme haben, können sich gerne an Paulo Ferreira, Geschäfts­bereich Kultur und Gesellschaft, Tel. 06171 502-471 bzw. E-Mail: paulo.ferreira@oberursel.de wenden.



Hans-Georg Brum

Bürgermeister



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