Verkehr in Oberursel: Nahmobilitäts-Check


Im August 2019 startet der nächste Schritt bei der Neugestaltung der städtischen Verkehrsflüsse – ein „Nahmobilitäts-Check“ zur Optimierung des städtischen Verkehrsraums. Dabei geht es u.a. um

die Optimierung des öffentlichen Raums für Fußgänger und Radfahrerdie bessere Verknüpfung von Fuß- und Radverkehr insbesondere mit dem ÖPNVdie bessere Anbindung der Stadtteile, der Gewerbegebiete und Schulstandorte mit dem Ziel, den Anteil der innerstädtischen Wegstrecken, die zu Fuß, mit dem Rad, dem ÖPNV oder inter- und multimodal von den EinwohnerInnen zurückgelegt werden, in den kommenden Jahren massiv zu erhöhen.


„Wir werden diese vom Land Hessen geförderte Untersuchung nutzen, um Wege zu einer attraktiven Gestaltung öffentlicher Räume zu erarbeiten, die dann für Radfahrer und Fußgänger sicher nutzbar sind. Nur so können wir den Anteil dieser Gruppen am Verkehrsmix nachhaltig erhöhen. Bei der dann anstehenden Umsetzung von erarbeiteten Projekten bildet der Nahmobilitäts-Check auch die Grundlage für die Förderung der konkreten Einzelmaßnahmen durch das Land Hessen. Insoweit wird sich der Check auch finanziell langfristig für Oberursel mehr als auszahlen“, so Erster Stadtrat Christof Fink.


Nachdem der Förderbescheid des Landes Hessen vorliegt, wurde das Fachbüro Planungsgemeinschaft Verkehr (PGV) mit der Umsetzung beauftragt. PGV wird unterstützt vom Planungsbüro plan & rat; die Arbeiten beginnen im August 2019. Insgesamt acht Monate werden die Planungen voraussichtlich in Anspruch nehmen. BürgerInnen sowie die politischen Gremien werden im Rahmen von Workshops in die Planungen zur künftigen Gestaltung öffentlicher Räume mit einbezogen.


„Wir haben mit den beiden Planungsbüros kompetente Partner zur realitätsnahen Umsetzung des Nahmobilitäts-Checks gefunden. Der von der Stadt Oberursel zu tragende Anteil von rund 10.000,- Euro der Gesamtkosten in Höhe von 23.000,- Euro ist eine sinnvolle Zukunftsinvestition in die Gestaltung der städtischen Verkehrsinfrastruktur. Unser Dank geht auch an das Land Hessen. Das Verkehrsministerium unterstützt unser Projekt über das Programm Nahmobilität mit 13.800,- Euro. Dies zeigt auch, dass über diese inhaltliche Schwerpunktsetzung beim Thema Verkehr Konsens zwischen Land und Kommunen besteht“, so Erster Stadtrat Christof Fink abschließend.


Christof Fink

Erster Stadtrat