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Erste Ergebnisse der Versuchsbohrungen im Bommersheimer Feld liegen vor


Die vergangenen trockenen Sommer haben zu einem erhöhten Trinkwasserbedarf geführt, bei gleichzeitig nachlassendem Wasserdargebot. Um dieser Situation entgegenzuwirken, hat die Stadtwerke Oberursel (Taunus) GmbH bereits 2018 eine geophysikalische Erkundung im Bommersheimer Feld in Oberursel durchführen lassen. Hierbei sind vielversprechende Flächen entdeckt worden, die sich gegebenenfalls für eine Erweiterung der Wasserförderung eignen könnten.





Auf einer dieser Flächen wurde im April 2022 eine Bohrung bis 80 Meter Tiefe niedergebracht. Die Versuchsbohrung wurde zur geophysikalischen Vermessung und zur Durchführung von Pumpversuchen, die zur Untersuchung der Ergiebigkeit und der Beschaffenheit des geförderten Grundwassers dienen, als pumpfähige Grundwassermessstelle (Versuchsbrunnen) ausgebaut.

„Ziel ist es, einen Wasserrechtsantrag vorzubereiten, denn aus den Pumpversuchen geht hervor, dass das Grundwasser grundsätzlich eine gute Beschaffenheit aufweist. Aufgrund der erhöhten Eisen- und Mangankonzentrationen müsste es jedoch im Wasserwerk Riedwiese enteisent, entmangant und entsäuert werden“, erklärt Julia Antoni, Geschäftsführerin der Stadtwerke Oberursel „Um zu ermitteln, ob eine längerfristig realisierbare und brunnentechnisch sinnvolle Pumprate möglich wäre und die Brunnenergiebigkeit zu prüfen, planen wir nun, im nächsten Jahr eine mehrwöchigen Stufenpumpversuch durchzuführen.“, erläutert sieweiter

Bei guten Ergebnissen kann nach wasserrechtlicher Genehmigung durch die Obere Wasserbehörde der Ausbau zu einem Betriebsbrunnen erfolgen. Das geförderte Grundwasser wird dann zur Trinkwasseraufbereitung zum Wasserwerk Riedwiese geleitet.


Fotos zum Abdruck frei

Fotografin: Arabi Yohageethan, Stadtwerke Oberursel


Bildunterschrift:

Der neue Versuchsbrunnen der Stadtwerke Oberursel im Bommersheimer Feld

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